Digitale Personalsuche 2022 – Erfolgreiche Arbeitgebermarke auf Social Media

Von Kim | Allgemein

Feb 11
Digitale Personalsuche 2022 – Erfolgreiche Arbeitgebermarke auf Social Media

Soziale Netzwerke werden meistens mit dem privaten Leben assoziiert, das online fleißig präsentiert wird. Dass es sich dabei aber auch um wichtige Plattformen für eine erfolgreiche Employer-Branding-Strategie handelt, haben noch nicht alle Unternehmen erkannt. Um dem einen oder anderen KMU auf die Sprünge zu helfen, zeigen wir im Rahmen unserer Serie „Digitale Personalsuche 2022“ die Potenziale für eine erfolgreiche Arbeitgebermarke auf Social Media auf.

Nahezu jedes Unternehmen ist auf der Suche nach geeignetem Fachpersonal. Um potenzielle Arbeitnehmende für sich zu begeistern, gilt das Online Employer-Branding als einer der erfolgreichsten Wege zum Ziel. Denn es gehört mittlerweile zur Jobsuche dazu, sich über das Unternehmensprofil auf Social Media zu erkundigen und sich einen Eindruck zu verschaffen. Dieser Eindruck sollte also ein positiver sein.

Arbeitgebermarke auf Social Media aufbauen – So geht’s

Dabei ist es einfach, im Internet zwischen den ganzen Informationen und Angeboten unterzugehen. Um auf sich aufmerksam zu machen, muss also eine gute Strategie her. Wie im letzten Blogbeitrag schon erwähnt, gibt es hier verschiedene Mittel und Wege. Darunter eben auch die Nutzung sozialer Netzwerke.

Wir geben Dir im Folgenden 8 wertvolle Tipps, wie man mit einer guten Arbeitgebermarke auf Social Media bei qualifizierten Kandidatinnen und Kandidaten punkten kann:

  1. Ziele und Zielgruppe definieren
  2. Geeignete Social Media-Plattformen auswählen
  3. Unternehmensprofile erstellen und pflegen
  4. Authentische Inhalte teilen
  5. Mitarbeiter miteinbeziehen
  6. Mit Netzwerknutzern interagieren
  7. Erfolge messen
  8. Am Ball bleiben

1. Ziele und Zielgruppe definieren

Für einen erfolgreichen Start in die digitale Personalsuche müssen zunächst die unternehmenseigenen Ziele sowie Zielgruppen mit ihren Anliegen und Interessen definiert werden. Um die eigene Strategie dann noch in die richtige Richtung zu lenken, steht vor allem die Individualität des Arbeitgebenden sowie der Zielgruppe im Vordergrund. Wichtig ist dabei, dass der Social Media-Auftritt eben auch zu Deinem Unternehmen und den Kandidaten passen muss. 

2. Geeignete Social Media-Plattformen auswählen

Um sich für die richtigen Kanäle zu entscheiden, kann man sich an der zuvor definierten Zielgruppe orientieren. Grundsätzlich eignen sich aber natürlich die gängigen Karrierenetzwerke LinkedIn und Xing. Hier gilt es, sich zu vernetzen und Wissen auszutauschen. Arbeitssuchende nutzen die Plattformen auch als Informations- und Jobportal. Für Unternehmen, die gerade Arbeitskräfte suchen, ist ein Profil zur Repräsentation dementsprechend sehr sinnvoll, um gefunden zu werden. 

Weitere Netzwerke, wie Facebook, Instagram, Twitter, YouTube, TikTok und Co verbindet man zunächst mit dem privaten Gebrauch. Doch kann man als Unternehmen auch die Vorteile der netzwerkeigenen Jobbörse oder lediglich der Selbstdarstellungszwecke nutzen.

3. Unternehmensprofile erstellen und pflegen

Je nachdem, wo die eigene Zielgruppe unterwegs ist, lohnt es sich, ein Profil zu erstellen und zu pflegen. Pflegen heißt, dass Du Dich vor allem um regelmäßige und abwechslungsreiche Postings bemühen solltest. Hilfreich ist dabei in jedem Fall ein Redaktionsplan. Dieser muss nicht besonders aufwändig sein, jedoch bringt dieser eine Struktur und einen Überblick für das ganze Team. Außerdem kann der Plan dafür genutzt werden, Postings zu planen, Inhalte vorzubereiten sowie Aufgaben zu verteilen.

Tipp: Wenn man Profile auf mehreren Plattformen pflegt, muss das nicht immer automatisch mit mehr Arbeit verbunden sein. Unter Absprache kann man die Inhalte für einen Kanal auch für die mehrere verwenden.

4. Authentische Inhalte teilen

Sicherlich sind die Profile in erster Linie dazu da, Dich als Arbeitgebenden so attraktiv wie möglich zu präsentieren. Während man sich dabei von der besten Seite zeigt, sollte man jedoch aufpassen, stets wahrheitsgetreu und glaubwürdig zu bleiben. Außerdem muss man sich für die Plattformen nicht „verstellen“, sondern es erzeugt einen viel besseren Eindruck, sich so zu präsentieren, wie man als Arbeitgeber nun ist – mit Fokus auf den Vorzügen versteht sich. Das kommt dann nicht nur bei den potenziellen Kandidatinnen und Kandidaten gut an, sondern auch bei Deinem Team.

5. Mitarbeiter miteinbeziehen

Apropos Mitarbeiter: Um die Arbeitgebermarke auf Social Media zu stärken, kann man diese auch miteinbinden. So profitierst Du vielleicht sogar von ihrem Know-How. Insbesondere die jüngeren Mitglieder des Teams wissen sicherlich Bescheid, wie man noch etwas mehr aus den Profilen herausholen kann.

Darüber hinaus fungieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch immer als Arbeitgebermarken-Botschafter. Sowohl indirekt, indem sie ihre Erfahrungen mit ihrem Umfeld teilen, als auch direkt durch die Einbindung in die Social Media-Postings. So können sie die Followerinnen und Follower beispielsweise in einem kurzen Story-Beitrag auf Instagram hinter die Kulissen mitnehmen. Das unterstützt gleichzeitig auch die Authentizität Deiner Inhalte und des Unternehmens.

6. Mit Netzwerknutzern interagieren

Verfolgst Du die bisherigen Schritte dieser Arbeitgebermarketing-Strategie, sollte auch die Reichweite Deines Unternehmens mit der Zeit wachsen. Um diese und damit mögliche Kandidatinnen und Kandidaten nicht zu verlieren, ist der gelegentliche Kontakt mit dem Netzwerkpublikum wichtig. So kann man sowohl auf Kommentare oder Nachrichten antworten, aber auch selbst ein Gespräch initiieren. Das klappt beispielsweise mit Fragerunden, sogenannten Q&As (Questions & Answers) ganz gut, in denen man aktiv auf die Netzwerknutzer zugeht. Demzufolge haben auch potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten die Möglichkeit, mehr über Dein Unternehmen zu erfahren. Nutze hier die Vorteile der jeweiligen Plattformen.

7. Erfolge messen

Wie in anderen Bereichen der unternehmerischen Wertschöpfung ist es üblich, die Maßnahmen und Strategien des Arbeitgebermarketings zu prüfen. Mithilfe der plattformeigenen Controlling-Funktionen oder Google Analytics kannst Du messen, welche Kanäle und Inhalte sich für Dein Unternehmen lohnen oder an Optimierung bedürfen. Je nach Unternehmen und Plattform ist es außerdem möglich nachzuverfolgen, wie viele und über welchem Wege Bewerberinnen und Bewerber auf das Unternehmen aufmerksam geworden sind.

8. Am Ball bleiben

Haben sich die sozialen Medien erst einmal in das Arbeitgebermarketing Deines Unternehmens etabliert, heißt es, am Ball zu bleiben. Sowohl mit regelmäßigen, spannenden Beiträgen als auch der Kommunikation mit dem Netzwerk. Nur so lässt sich die Online-Sichtbarkeit dauerhaft gewährleisten und Arbeitssuchende von einer Bewerbung überzeugen. Mit der Zeit entwickelt sich schließlich ein Rhythmus, mit dem Du die Kanäle auch mit etwas geringerem Aufwand bespielen kannst.

Digitale Personalsuche 2022 – das Fazit

Die strategische Entwicklung einer Arbeitgebermarke auf Social Media wird im Zeitalter der Digitalisierung und des Fachkräftemangels immer wichtiger. Nutze die Vorteile der digitalen Plattformen und mache als attraktiver Arbeitgebender gekonnt auf Dich aufmerksam. Wer bei der Employer-Branding-Strategie Unterstützung benötigt, kann sich an Experten auf diesem Gebiet wenden.

Über den Autor

Kim ist Expertin auf dem Gebiet der Online-PR und sie ist Trendscout für digitale Geschäftsmodelle. Darüber hinaus befasst sie sich gerne mit den Potenzialen von Social Media Plattformen für Businesskommunikation.

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